Paris Saint-Germain gegen Troyes: 1:0 nach Zabarnyi-Kopfball

Redaktion Fussballpuls
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Grafik: Fussballpuls · Daten: FotMob

Paris Saint-Germain hat Troyes in der Ligue 1 mit 1:0 geschlagen und bleibt Tabellenführer. Entscheidend war ein Kopfballtor von Illia Zabarnyi in der 39. Minute. Die Überlegenheit der Gastgeber war deutlich, die Ausbeute vor dem Tor fiel allerdings knapp aus.

xG-Update: Wer hatte die besseren Chancen?

Nach Expected Goals (xG), also der Qualität der Torchancen, endete die Partie 1,60 zu 0,68 aus Sicht von Paris Saint-Germain gegen Troyes. Die Grafik zeigt jeden Abschluss mit seiner Torwahrscheinlichkeit und den xG-Verlauf über 90 Minuten.

Schusskarte und xG-Verlauf Paris Saint-Germain gegen Troyes (1:0, 07.11.2026): Paris Saint-Germain 15 Schüsse, xG 1,60; Troyes 8 Schüsse, xG 0,68.
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So liest du die Grafik: Jeder Kreis auf der Schusskarte ist ein Abschluss, je größer der Kreis, desto höher die Expected Goals (xG) – also die Chance, dass so ein Schuss ein Tor wird. Gefüllte Kreise mit gelbem Rand sind Tore. Der xG-Verlauf darunter steigt bei jedem Schuss um dessen Wert: Große Stufen sind Großchancen.

Das Spiel in Kürze

Paris bestimmte die Partie mit 73 Prozent Ballbesitz und kam auf 15 Torschüsse, sieben davon aufs Tor. Troyes verteidigte in einem 4-5-1 tief und überließ dem Gegner fast den gesamten Ball. Das Ergebnis blieb bis zum Schluss knapp, weil die Gäste mit sechs Paraden ihren Torhüter oft im Spiel hielten.

PSG spielte in einem 4-3-3 mit Vitinha, Fabián Ruiz und Warren Zaïre-Emery im Mittelfeld sowie Ferran Torres, Mika Godts und Désiré Doué im Angriff. Matvei Safonov stand im Tor.

Die entscheidenden Szenen

Das einzige Tor des Spiels fiel in der 39. Minute: Illia Zabarnyi köpfte aus der Mitte des Strafraums ins linke untere Eck. Die Vorlage kam von Senny Mayulu. Dass ein Innenverteidiger das Tor erzielte, passt zu einem Spiel, in dem Paris viel Druck aufbaute und sich im Strafraum immer wieder durchsetzen wollte.

Platzverweise gab es keine. Paris sah eine Gelbe Karte, Troyes zwei.

Das Spiel in Zahlen

  • Ballbesitz: Paris 73 Prozent, Troyes 27 Prozent
  • Schüsse: 15 zu 8
  • Schüsse aufs Tor: 7 zu 3
  • Paraden: Troyes-Torhüter 6, Paris-Torhüter 3
  • Ecken: 6 zu 1
  • Pässe: 893 zu 326, davon angekommen 836 zu 272
  • Fouls: 6 zu 7
  • Abseits: 1 zu 6
  • Gelbe Karten: 1 zu 2

Die Passquote liegt bei Paris rechnerisch bei rund 94 Prozent, bei Troyes bei rund 83 Prozent. Paris spielte also nicht nur häufiger, sondern auch sauberer. Das Ergebnis spiegelt die Dominanz allerdings nur begrenzt wider: Von sieben Schüssen aufs Tor führte nur einer zum Treffer.

Auffällig ist die Abseitszahl der Gäste. Sechsmal liefen Spieler von Troyes ins Abseits. Das spricht dafür, dass sie bei Ballgewinnen schnell steil spielen wollten, aber die Pariser Abwehrlinie meist gut stand. Das ist eine Einschätzung auf Basis der Zahlen.

Einordnung

Mit dem Sieg steht Paris Saint-Germain nach zehn Spielen mit 23 Punkten auf Platz 1. Die Bilanz lautet sieben Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage, die Tordifferenz beträgt +12. Das ist ein solider Start, auch wenn der knappe Ausgang zeigt, dass die Pariser Überlegenheit nicht in jedem Spiel zu einem deutlichen Ergebnis führt.

Troyes bleibt mit acht Punkten aus zehn Spielen auf Platz 16. Die Bilanz von zwei Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen sowie die Tordifferenz von -10 zeigen die schwierige Lage im unteren Tabellenbereich. Gegen den Tabellenführer hielten die Gäste lange dagegen, blieben offensiv mit drei Schüssen aufs Tor aber überschaubar gefährlich.

Unsere Einschätzung: Für Paris war es ein Pflichtsieg mit klaren Vorteilen bei Ballbesitz, Schüssen und Passsicherheit. Die Chancenverwertung bleibt der Punkt, an dem das Team in anderen Spielen unnötig Spannung zulassen könnte.

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