Klopp setzt im DFB-Tor vorerst auf ter Stegen

Redaktion Fussballpuls
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Bundestrainer Jürgen Klopp hat laut 90min.de eine Entscheidung im Tor des DFB-Teams getroffen: Marc-André ter Stegen gilt als Nummer eins. Für die Länderspiele gegen Serbien und die Niederlande stehen außerdem Jonas Urbig und Alexander Nübel im Aufgebot. Ein erster Hinweis, wie fest die Rangfolge ist, kann das Spiel in Belgrad am 13. November liefern.

Ter Stegen vorn, zwei Konkurrenten im Kader

Klopp hat drei Torhüter nominiert: ter Stegen, Urbig und Nübel. Nach Angaben von 90min.de hat der Bundestrainer ter Stegen „für den Moment“ zur Nummer eins gemacht. Diese Formulierung ist wichtig, denn sie beschreibt eine Momentaufnahme und keine Festlegung auf lange Sicht. Wie sich die Hierarchie über die kommenden Spiele hinaus entwickelt, ist damit offen.

Für ter Stegen bedeutet das Rückhalt und Erwartungsdruck zugleich. Laut 90min.de wirkte er zuletzt unsicher. Solche Szenen sorgen im Nationalteam schnell für Diskussionen, gerade wenn hinter ihm ein junger Konkurrent wie Urbig wartet.

Urbig: Kompany sieht ihn irgendwann als Nummer eins

Urbig spielt beim FC Bayern aktuell als Ersatz hinter Manuel Neuer. Sein Vereinstrainer Vincent Kompany lobt ihn und sagt sinngemäß, Urbig werde irgendwann die Nummer eins. Den Zeitpunkt entscheide aber Klopp.

Kompany lässt dem Bundestrainer damit die Entscheidung. Er hebt die Qualität seines Torhüters hervor, ohne sich in die Aufstellung des DFB-Teams einzumischen. Aus Sicht des Bundestrainers bleibt die Lage so übersichtlich: Das Lob für Urbig steht im Raum, eine Forderung nach einem sofortigen Wechsel gibt es aber nicht.

Matthäus: Urbig langfristig aufbauen

Auch Lothar Matthäus äußert sich zur Torwartfrage. Er rät dazu, Urbig auf Sicht aufzubauen, ihn aber nicht sofort zum Stammtorhüter zu machen. Das ist eine Abwägung zwischen Perspektive und Risiko. Ein junger Keeper braucht Spielpraxis und Zeit, um sich auf Länderspielniveau zu etablieren. Ein einzelner Fehler kann in der Nationalmannschaft schnell eine große Debatte auslösen.

Kompany und Matthäus setzen damit leicht unterschiedliche Akzente. Der eine lobt seinen Schützling und verweist auf den Bundestrainer. Der andere empfiehlt Geduld. Beide lassen aber offen, dass Urbig in der Hierarchie weiter nach oben rücken kann.

Was mit Neuer ist

Manuel Neuer taucht in den Kaderübersichten, die der Redaktion vorliegen, nicht auf. Eine Primärquelle, etwa eine offizielle Mitteilung des DFB, hat die Redaktion dazu nicht geprüft. Bestätigt ist nur, dass ter Stegen, Urbig und Nübel als Torhüter genannt werden. Wie es um Neuer im Nationalteam steht, lässt sich auf dieser Grundlage nicht sagen.

Belgrad am 13. November als erster Test

Das Spiel in Belgrad am 13. November zeigt, ob Klopp bei ter Stegen bleibt oder Urbig oder Nübel eine Chance gibt. Steht ter Stegen im Tor, spricht das für Kontinuität. Bekommt einer der beiden anderen den Vorzug, dürfte die Diskussion um die Nummer eins an Schärfe gewinnen.

Für ter Stegen ist die Lage damit klar umrissen. Er geht als Nummer eins in die Spiele, muss sich aber in den Partien bewähren. Urbig kann sich beim FC Bayern weiterentwickeln und im Kader Länderspielluft schnuppern. Nübel ist als dritter Torwart dabei, über seine Rolle ist in den vorliegenden Berichten kaum etwas zu lesen.

Die Entscheidung liegt bei Klopp. Wer in Belgrad im Tor steht, gibt einen ersten Hinweis darauf, wie er die Konkurrenz im Torwartteam steuern will.

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Quelle: 90min.de

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