Der BVB bangt um Serhou Guirassy: Der Stürmer von Borussia Dortmund musste im Champions-League-Spiel gegen Betis Sevilla bereits nach 34 Minuten ausgewechselt werden. Der Klub spricht von einer muskulären Verletzung, wie schwer sie ist, soll sich am Donnerstag zeigen.
Früher Abschied in der ersten Halbzeit
Für Guirassy war der Abend in der Königsklasse schon vor der Pause beendet. Er verletzte sich früh im Spiel und konnte nicht weitermachen. Die Partie endete 2:1, doch im Anschluss ging es vor allem um die Frage, wie lange der 30-Jährige fehlen könnte.
Das sagen Kovac und Book
Cheftrainer Niko Kovac schilderte nach dem Spiel, er habe kurz mit seinem Angreifer gesprochen. Der Stürmer habe seinen Oberschenkel gespürt.
„Hoffentlich ist nichts kaputt. Wir müssen mal schauen, was da ist, ob das mehr ist als eine Zerrung, was ich eigentlich nicht glaube.“
Auch Sportdirektor Ole Book äußerte sich vorsichtig optimistisch. Es handle sich um eine muskuläre Verletzung, so Book, der Spieler sei aber noch so rund gelaufen, dass er hoffe, es sei nichts Großes. Beide Aussagen zeigen: Der Verein will keine Panik aufkommen lassen, ohne die Sache kleinzureden.
Guirassy ist für den BVB enorm wichtig
Die Sorge ist verständlich, denn Guirassy hat einen starken Start in die neue Saison hingelegt. In 14 Pflichtspielen kommt er auf acht Tore und zwei Vorlagen. Damit war er an zehn Treffern direkt beteiligt, also an deutlich mehr als einem Treffer in jedem zweiten Einsatz.
Ein Ausfall wäre für die Schwarz-Gelben nur schwer zu kompensieren. Ein Torjäger mit dieser Quote lässt sich nicht einfach eins zu eins ersetzen. Fällt er aus, müsste Kovac die Offensive umbauen und andere Spieler stärker in die Verantwortung nehmen.
Was jetzt ansteht
- Donnerstag: Weitere Untersuchungen sollen zeigen, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist.
- Samstag, 15:30 Uhr: Der BVB spielt gegen die SV Elversberg. Ob Guirassy dabei sein kann, ist offen.
Entscheidend ist, ob sich der Verdacht auf eine einfache Zerrung bestätigt oder ob die Diagnose gravierender ausfällt. Kovac sagte ausdrücklich, er glaube eigentlich nicht an mehr als eine Zerrung. Bestätigt ist das aber noch nicht. Bis zu den Untersuchungsergebnissen bleibt jede Prognose zur Ausfallzeit reine Spekulation.
Einordnung
Die ersten Signale aus Dortmund sind vorsichtig positiv: Der Stürmer ist nach dem Zwischenfall noch weitergelaufen, und sowohl Trainer als auch Sportdirektor hoffen auf Entwarnung. Trotzdem ist es erst eine Einschätzung ohne Befund. Für den BVB geht es um viel, weil Guirassy mit acht Toren zu den wichtigsten Offensivkräften der Saison zählt. Sollte er gegen Elversberg fehlen, wäre das noch verkraftbar, ein längerer Ausfall würde die Planung in der Liga und in der Champions League dagegen deutlich erschweren. Klarheit gibt es voraussichtlich schon heute.
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Quelle: fussballtransfers.com





