SC Freiburg schlägt Union Berlin 2:0 – Eigentor öffnet den Weg

Redaktion Fussballpuls
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Grafik: Fussballpuls

Der SC Freiburg hat Union Berlin in der Bundesliga mit 2:0 besiegt, und die Zahlen zeigen einen klaren Sieg. Entscheidend war die Phase nach der Pause: Ein Eigentor von Rani Khedira in der 55. Minute und das 2:0 durch Yuito Suzuki in der 67. Minute brachten die Vorentscheidung. Union bekam im gesamten Spiel keinen Schuss auf das Tor von Mio Backhaus.

Das Spiel in Kürze

Freiburg spielte im 4-2-3-1 und hatte mit 59 Prozent mehr Ballbesitz. Noch deutlicher war der Unterschied bei den Abschlüssen: 20 Schüssen der Gastgeber standen vier der Berliner gegenüber, die im 4-1-3-2 antraten. Von Freiburgs Schüssen kamen neun aufs Tor, von Unions Schüssen keiner.

Dass es nur 2:0 stand, lag auch an Frederik Rønnow. Der Union-Torwart kam auf acht Paraden und hielt in der Schlussphase sogar einen Elfmeter.

Die entscheidenden Szenen

  • 55. Minute, 1:0: Rani Khedira lenkt den Ball ins eigene Tor. Das Tor wird Freiburg gutgeschrieben.
  • 67. Minute, 2:0: Yuito Suzuki trifft mit rechts aus dem rechten Strafraumbereich in die Mitte des Tores. Derry Scherhant legte vor.
  • 84. Minute, Elfmeter gehalten: Vincenzo Grifo schießt rechts oben in die Ecke, doch Rønnow pariert. Freiburg verpasst damit das 3:0.

Rote Karten gab es keine. Beide Teams sahen je zwei Gelbe Karten.

Das Spiel in Zahlen

  • Ballbesitz: Freiburg 59 Prozent, Union 41 Prozent
  • Schüsse: 20 zu 4
  • Schüsse aufs Tor: 9 zu 0
  • Ecken: 5 zu 1
  • Pässe: Freiburg 462 von 534 angekommen (rund 87 Prozent), Union 277 von 371 (rund 75 Prozent)
  • Fouls: Freiburg 10, Union 17
  • Abseits: Freiburg 0, Union 3
  • Paraden: Freiburg 0, Union 8

Die Werte passen zusammen. Freiburg hielt den Ball sicherer in den eigenen Reihen und kam häufiger zum Abschluss. Union gab mit der niedrigeren Passquote den Ball öfter her und beging deutlich mehr Fouls. Die 17 Fouls und die drei Abseitsstellungen sprechen dafür, dass die Berliner selten kontrolliert aus der eigenen Hälfte herauskamen. Das ist eine Einschätzung auf Basis der Statistik.

Auffällig ist das Verhältnis von Aufwand und Ertrag bei Freiburg. 20 Schüsse und neun Torschüsse ergeben nur ein reguläres Tor, dazu kommt das Eigentor. Hätte Grifo den Elfmeter verwandelt, wäre das Ergebnis dem Spielverlauf eher gerecht geworden. Mit der Chancenverwertung kann Freiburg also nicht zufrieden sein, wohl aber mit der Kontrolle über das Spiel.

Einordnung

Freiburg steht nach neun Spielen mit 19 Punkten auf Platz 3. Die Bilanz lautet sechs Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen, die Tordifferenz beträgt +10. Das Team bleibt damit in der oberen Tabellenregion.

Für Union Berlin sieht die Lage deutlich schwieriger aus. Mit sieben Punkten aus neun Spielen liegt die Mannschaft auf Platz 16. Sie hat einen Sieg, vier Unentschieden und vier Niederlagen auf dem Konto, die Tordifferenz von -14 ist ein ernstes Warnsignal. Ein Spiel ohne einen einzigen Torschuss verstärkt diesen Eindruck. Zumindest in diesem Spiel fehlte der Offensive jede Durchschlagskraft. Die Tabelle gibt mehr nicht her, und wir bewerten nur, was die Zahlen zeigen.

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